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Restaurant zum Zähringer – 20. Mai 2026

  • Roland
  • vor 3 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die neuen Gastgeber Johanna Suter und Yann Dellsperger haben sich im Zähringer bereits eingelebt und sind voller Elan daran dem Zähringer neuen kulinarischen Esprit einzuhauchen. Im Innern hat sich das Restaurant nicht gross verändert. Das eine oder andere Möbelstück oder Wand kriegte einen neuen Farbton über so Johanna. Das ist auch gut so, denn das Restaurant hat so viel Charme, dass es keine Umgestaltung braucht.  

 


Hier schon der erste Tipp. Unbedingt den alkoholfreien «Mädesüss-Spritz» versuchen. Mädesüss ist eine hiesige Pflanze die Yann in seiner Freizeit selbst pflückt. Die Pflanze gehört zu der Gattung der Rosengewächse. Total erfrischend, perfekt für die kommenden Sommertagen. Mit einer Überraschung im Glas lässt sich so richtig in den Abend starten. Zur Vorspeise wurde das Charcuterie vom Napfschwein, Jahrgangssardinen mit Zitrone und Mini-Lattich (Salat) auf einmal geordert. So konnten wir etwas mehr von den Kreationen vom Küchenchef probieren. Ungewohnt anders wurde das dünngeschnittene Trockenfleisch präsentiert. Statt schön gleichmässig auf dem Teller verteilt (damit es ja nach viel aussieht 😉) wurden die Häppchen gestapelt serviert. Das kam bei uns supergut an, wie das wunderbare Sauerteigbrot, das zum Fleisch serviert wurde. Im Handumdrehen wurde ein weiteres Brotkörbchen bestellt. Als Kontrast dazu die Sardinen, die sehr schön mit der Säure der Citrone harmonierten. Es muss nicht immer Kopfsalat sein, der Junglattich steht dem bekannten Blattsalat in nichts nach. Gut die Beilagen – Kichererbsen, Rhabarber und Bärlauch verliehen dem Salat die perfekte Note.



So kann es weiter gehen, dachten wir und es ging so weiter. Die beiden Hauptgänge – Coq au vin blanc und geschmorte Schweinsbäckchen – knüpften nahtlos den Vorspeisen an. Hans war schier nach den ersten bissen des Coq au vin aus dem Häuschen. Fast nach jeder Gabel hörte man «diese Sielberzwiebeln mit den Speckwürfel und Poulet ist sagenhaft fein». Die Polenta passt natürlich einwandfrei dazu. Die Schweinebäckchen waren tiptop geschmort und in der Kombination mit dem Pilz-Thymian Jus ein Genuss. Zum Schluss liess sich Paul noch zu einer hausgemachten Glace überreden. Zum Glück waren die Überredungskünste von Johanna erfolgreich. Da muss sich Gelateria di Berna ganz warm anziehen 😉.



Fazit:

Im Zähringer sind zwei Gastronomen an der Arbeit, die das Handwerk lieben. Die kulinarischen Raffinessen von Yann, die freundliche und zuvorkommende Art von Johanna, sind eine echte Bereicherung für die Stadt Bern. Unbedingt so weitermachen. Der Zähringer lädt zum Verweilen ein und wenn es auch mal nur für am Feierabend zu einem Glas Wein ist.

 

We wish:

Einen Wunsch anzubringen ist nicht einfach, da an diesem Abend sehr vieles gepasst hat.

 

We like:

Die kreative Küche in dem altwürdigen Gebäude passen ausgezeichnet zusammen. Auch die Weinkarte bietet so einige Überraschungen, die man in Bern so nicht gerade kennt. Hier versucht der Zähringer einen anderen Weg zu gehen. Sprich der es warten überall kleine Überraschungen auf den Gast.

 

Rechnung:

-       Charcuterie vom Napfschwein CHF 15.00

-       Jahrgangssardinen CHF 16.00

-       Mini-Lattich CHF 14.00

-       Coq au vin CHF 36.00

-       Schweinsbäckchen CHF 39.00

-       1 Kugel Glace CHF 5.50

 
 
 

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