• Marcel

CHU GARDEN


Schon mal einen Tischgrill gesehen der mit glühender Holzkohle betrieben wird?

Der Chu-Garden bietet ein chinesisches BBQ an, das es in Bern nicht ein zweites Mal gibt. An der Seftigenstrasse 47 keine zwei Minuten von der Tramendstation Weissenbühl ist das chinesische Restaurant daheim. Im Innern wurde das Restaurant komplett renoviert. Sehr schönes, in warmen Tönen gehaltenes, asiatisches Ambiente lädt den Gast zu einem kulinarischen Abend ein. Was besonders auffällt sind die grossen Tische mit richtig

viel Platz rund herum.

Die Speisekarte bietet nebst dem Klassiker Peking Ente ein breites Angebot an chinesischen und koreanischen Vor- und Hauptspeisen. Hans & Paul sind aber wegen dem chinesischen BBQ ins Chu-Garden eingekehrt. Ab 2 Personen gibt es die Fleischvarianten in den Grössen Small (200g / 39.00), Medium (300g / 49.00) und Large (450g / 59.00). Als Alternative gibt es eine Seafood- (300g / 49.00) oder Vegi-Ausführung (200g / 34.00). Clever finden wir, dass zusätzliche Fleisch- oder Fischportionen dazu bestellt werden können. Das geht hin bis zum Wagyu-Rind.

Zum Singha Bier haben wir uns als Vorspeise die vietnamesischen Frühlingsrollen und die frittierten Wan Tan Ravioli geordert. Vorsicht HOT, die Dinger sind verdammt gut, aber auch verdammt heiss. Das erste Singha musste als Brandlöscher herhalten :-) .Wenn man das BBQ bestellt, sind Vorspeisen nicht zwingend nötig. Es gibt zum Grillgut genügend Beilagen, dass auf eine Vorspeise verzichtet werden kann.

Nun zum Highlight des Abends - der Tischgrill. Dieser wird wie folgt eingerichtet: Als erstes wird die glühende Holzkohle in die dafür vorgesehene Mulde im Tisch eingesetzt. Gleich danach wird der Tisch mit Grillade und Co reichlich gedeckt. Wir haben uns für die Fleischvariante mit Rind, Poulet und Speck entschieden; on top die Riesencrevetten. Dazu wird frisches Gemüse (Spargeln, Peperoni, Champions, usw.), Reis und eingelegtes Gemüse serviert. Nicht vergessen die Salatblätter und diversen Saucen. Je nach Lust und Laune können damit Freshrolls kreiert werden. Kurz vor «ready for take off» erhalten wir die letzten Anweisungen - diese sind: aussen das Gemüse, im inneren das Fleisch grillen. Denn rund um die Grillplatte hat es einen Ring der gefüllt ist mit Wasser, damit das Gemüse gegart wird. Als letztes wird uns folgendes auf den Weg gegeben: «regelmässig die Platte mit Oel bestreichen.» Jetzt geht’s los! Die Grilletarier Hans & Paul dürfen loslegen.

Die Platte ist mittlerweile feurig heiss und das Fleisch ist im nu gebraten. VORSICHT Leute, hier MUSS der Grilletarier immer ein Auge beim Grill haben, sonst ist das Fleisch im nu schwarz oder trocken oder beides. Während dem ganzen Grillen wurde die Grillplatte übrigens zweimal ausgewechselt. Das ist Service! Wer jetzt denkt, das ganze Restaurant riecht nach gegrilltem Fleisch, der irrt sich. Die Betreiber haben sich was Geniales einfallen lassen. Über jedem Grill wurde ein Abzug installiert, der dank Teleskopmechanik ganz nahe an den Grill geführt werden kann. Echt coole Einrichtung.

Fazit: Tischgrill mit Holzkohle – das ist stillechtes grillen. Dank dem Abzug riecht der Gast nicht wie ein Pfadfinder nach dem Pfingstlager. Das frische Gemüse rundet der Grillplausch «gesund» ab. Vorsicht ist beim Grillen geboten, da die Platte wirklich sehr heiss ist und so die Gefahr besteht, dass, das Fleisch kleben kann.

I’like --> der einzigartige Tischgrill (Holzkohle, Abluftsystem).

I’wish --> dass das Fleisch weniger an der Grillplatte klebt.

Übrigens «Chu» ist der Familienname der Betreiber. Papa Chu lebt schon über 40 Jahre in der Schweiz und die Tochter ist die Leiterin vom Chu-Garden.

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