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Aarbergerhof


Der Aarbergerhof, auch Aaraber genannt, ist eine Institution unter den Berner Restaurants. Gute Lage, inmitten des Schmelztiegels Aarbergergassse, eine Menu-Karte, die für jeden Geschmack was übrig hat sowie eine angenehme Stimmung – das macht dieses Lokal aus.

Hans & Paul liessen es sich nicht nehmen, dem Restaurant einen Besuch abzustatten. Auch an diesem Tag, es war Dienstag, waren viele Tische besetzt. Hans & Paul waren an diesem Abend zu viert unterwegs.

Zur Vorspeise wurden folgende Gerichte geordert:

  • Spargel paniert mit Dip; Paul wollte was saisonales

  • Gemischter Salat

  • Balkan Salat mit Tomaten, Gurten, Zwiebeln und Feta

  • Tom Kah Gai (Kokosnusssuppe mit Pouletbruststreifen, Pilzen und Koriander; Hans hatte Lust auf Asia-Food

Sämtliche Vorspeisen wurden sehr positiv bewertet. Das Spargelgericht bestand aus einer stattlichen Anzahl an Spargeln und in Kombination mit dem Knuspermantel und dem orientalischen Joghurt Dip was der Gaumen höchst erfreut. Die beiden Salate waren gut und sehr solid. Beim Balkan-Salat fiel der Feta auf, da dieser gerieben war und wie Neuschnee auf den Salatblättern lag. Die Suppe hatte es in sich. Eine gewisse Schärfe kombiniert mit der milden Kokosnuss, das war Klasse.

Zum Hauptgang gönnte sich die vierer Runde folgende Speisen:

  • Poulet Medici in Ei und Parmesan gebratenes Pouletbrüstchen serviert mit Pappardellen an Gemüserahmsauce

  • Paul’s Menu:, Condon bleu vom Kalb gefüllt mir Aargauer Beinschinken und Aarewasserkäse mit Pommes als Beilage.

  • Gebratene Reis-Nudeln serviert mit Ei, Gemüse und wahlweise mit Poulet, Rind oder Crevetten. Die Wahl fiel auf den Güggel.

  • Hans, «der Asiate», bestellte das Red Tahi Curry mit roter Curry Kokosnusssauce und Thai-Gemüse mit Rind.

 Was kann man zu diesen Gerichten sagen?

Auch hier konnte man grundsätzlich nichts aussetzen. Solide gekocht, tolle abgeschmeckt und fürs Auge schön angerichtet.

Das Poulet war zart, die Paste etwas mehr als al-dente. Was bei diesem Gericht aufgefallen ist: Die Sauce ist sehr mastig und der Magen hat schnell mal «genug», da war «kämpfen» bis zum Schluss angesagt.

Für den Geschmack von Paul hatte das Cordon bleu etwas zu viel Käse, aber lieber zu viel als gar keinen. Die Käse-Schinken-Kombination wusste zu gefallen und zauberte ein Lächeln auf Pauls-Lippen. Die Pommes waren kross gebraten.

Die Nudeln erfreuten den Gaumen und die einzelnen Zutaten entwickelten ihren Eigengeschmack im Mund.

Auch das Thai Curry hatte es in sich. Auch hier war eine gewisse Schärfe vorhanden. Hans hatte jedenfalls einige Schweissperlen auf der Stirn. Nach ihm hätte es etwas weniger Sauce sein können, am Ende war quasi noch eine Suppe bestehend aus der Sauce übrig. So war ein Dunken des Reises eher etwas schwierig. Der Reis begeisterte Hans so halb, da er von der Konsistenz her nicht die Erwartungen traf.

Aufgrund der vollen Bäuche wurde auf einen Nachtisch verzichtet, obwohl die Karte einige verlockende Angebote präsentierte.

Was lässt sich sonst noch sagen?

Der Aaraber ist ein grundsolides Restaurant.  Preislich bewegt er sich sicher etwas im oberen Bereich und ist fast für jeden Anlass geeignet. Die Bestuhlung ist etwas eng, aber man hat nicht das Gefühl, dass man mit dem Nachbarn «schöselet».

Was ist uns aufgefallen?

Der Service erledigte an diesem Abend seine Aufgaben comme-il-faut. Aber «es bitzeli meh» hätte es sein können. Irgendwie spürte man etwas wenige Empathie und Freude. Die Tagesform ist halt nicht immer die Gleiche.

Wer den Groove der Stadt Bern erleben will, der ist im Aaraber sicher an der richtigen Stelle. Hans & Paul wissen, dass auch am Mittag viel los ist und das Mittagsangebot ein super Preis-/Leistungsverhältnis aufweist. Der Aaraber mit seiner Tradition wird den Bernerinnen und Berner sicher noch lange Freude bereiten.

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