• Marcel

Le Vivant, 16. Juni 2020



Hans & Paul waren wieder unterwegs. Uns verschlug es zusammen mit der Brot-Post ins «Le Vivant» an der Güterstrasse 50 in 3006 Bern. Das Lokal ist seit ein paar Wochen offen und imponiert optisch mit einer riesigen Weinwand und der reduzierten, aber coolen Einrichtung. Es fühlt sich wie zu Hause an, da es sehr unkompliziert zu und her geht. Im Le Vivant gibt es keine «klassische» Speisekarte, sondern eine Tafel, welche die jeweiligen Menüs anpreisen. Die Idee ist es, dass man die Speisen teilt und sich so durch die Karte «kämpft, natürlich nur wer Lust hat.

An diesem Dienstag-Abend war das Lokal gut gefüllt und am späteren Abend kehrten sich sogar noch die Berner Gastro-Prominenz in das Lokal, namentlich Ivo Adam und Markus Arnold. Auch sie waren wohl am «testen»…

Zu viert fingen wir bei der Karte oben an und wollte möglichst viele Gerichte ausprobieren. Gestartet wurde mit dem Sauerteigbrot mit Joghurt und dem Ochsenentrecôte sowie dem Blumenkohl Carpaccio. Die Entrées war sehr unterschiedlich. Auf der eine Seite das Sauerteigbrot, das mit dem gereichten Joghurt eine tolle Kombination darstellte. Das Fleisch, das frisch an der Berkel geschnitten und zubereitet wurde, bestach durch seinen Eigengeschmack und ergänzte das Brot optimal. Diese Kombination war ein perfekter Einstieg in den Abend. Das Blumenkohl Carpaccio ergänzte den «Apéro» zu dem wir uns ein Glas Cidre genehmigten. Das Teilen in der Gruppe funktionierte hervorragend und alle konnten die diversen Gerichte ausprobieren und dort etwas mehr zulangen, wo der «Gluscht» und der Magen einem hinlenkten.



Danach ging es quasi an die Hauptgänge: Sashimi vom Thunfisch, Hausgemachte Tortellini und Kalbsbäckli mit Selleriepüree wurden geordert.

Der Favorit von Hans war das Sashimi. Das Gericht war mit einer tollen Sauce abgeschmeckt und der Fisch war einfach ein Genuss. Bei den Tortellini sah man auf den ersten Blick, dass diese Hausgemacht waren und sind schmeckten vorzüglich. Schade waren nicht mehr des leckeren Pasta Gerichtes auf dem Teller. In der Vierergruppe reichte es zu je einem Stück. Paul hatte grosse Freude an den Kalbsbäckli. Zart, auf den Punkt gegart und mit einer vorzüglichen Sauce begleitet war dieses Gericht ein weiteres Highlight des Abends. Der Püree war die ideale Ergänzung zum Fleisch und rundete das Gericht optimal ab. Als «Supplement» gönnten wir uns das Tagesgericht, den Maibock. Auch hier wusste der Küchenchef zu überzeugen und zauberte nochmals ein Lächeln in unsere Gesichter.




Als Abschluss gab es noch ein lauwarmes «Schoggichüächli» mit einem flüssigen Kern begleitet mit verschiedenen Glace. Für Freunde eines gepflegten Schokoladendesserts ein Must in unseren Augen. Ein würdiger Abschluss eines Abends mit tollen Gerichten.

Fazit:

Die Idee des Teilens finden wir eine tolle Sache. Das eine oder andere Gericht hätte für dieses Konzept etwas mehr Quantität, bei gleicher Qualität, vertragen. Das Vivant ist ein gemütlicher Ort, um in einer Gruppe einen schönen Abend mit vorzüglichen Gerichten in entspannter Atmosphäre zu geniessen.

We wish: Etwas mehr Licht. Nach uns war der Tisch etwas zu wenig ausgeleuchtet und es zog etwas durch die Fenster durch.

We like: Teilen der Gerichte als Grundidee, schlichte Einrichtung, angenehme Stimmung und die kleine, aber feine Karte, die mit lokalen und nachhaltigen Produkten gestaltet wird.

Rechnung:

5x Barbera d’Alba CHF 47.50

4x Cidre: CHF 26.00

4x Wasser für Wasser: CHF 20.00

1x Brot & Joghurt: CHF 5.00

1x Ochsenentrecôte : CHF 18.00

1x Blumenkohl Carpaccio : CHF 24.00

1x Sashimi: CHF 38.00

1x Kalbsbäckli CHF 28.00

1x Tortellini CHF 22.00

1x Fleisch CHF 42.00

4x Dessert CHF 64.00

2x Espersso CHF 10.00

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