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  • AutorenbildMarcel

Restaurant Myle, 28. März 2023

Aktualisiert: 15. Sept. 2023

Hans & Paul waren wieder unterwegs und besuchten das Restaurant Myle, direkt am Bahnhof. Das vegetarische Restaurant hat seine Türe vor nicht allzu langer Zeit geöffnet. Die Lokalität (von aussen wie auch im Innern) könnte sich, statt im beschaulichen Bern, in Berlin, New York, Paris oder sonst wo auf der Welt befinden. Das Myle versprüht ein Hauch Internationalität. Das geschichtsträchtige Gebäude wurde hochwertig renoviert: Weisser Marmor, Sandsteinböden und die grosse Fensterfront stechen hervor. Das Lokal wirkt modern aber auch etwas klinisch respektive kühl.


Das Myle führt grundsätzlich vegetarische und einige vegane Speisen auf der Karte. Wer am Abend Fisch oder Fleisch möchte, kann diese als Beilage bestellen. Die Speisekarte ist in sechs Teile gegliedert: Anfang, Dazwischen, Hauptsache, Beilagen, Risotti und Schluss.



Hans & Paul waren bei der Durchsicht der Karte von der Preispolitik etwas erstaunt. In den sechs Kapiteln sucht man vergebens ein Gericht, das unter CHF 15.00 liegt. Das schraubt die Erwartungen natürlich nach oben. Bei der zuvorkommenden und freundlichen Bedienung wurde folgende Bestellung aufgegeben:


- Randen | Blumenkohl | Rauch

- Ei | Spitzkohl | Schwarzer Tee

- Kartoffel | Schwarzwurzel | Wirsing

- Bouillabaise Risotto

- Auf die Bestellung einer Beilage (Fisch oder Fleisch) wurde verzichtet.


Zu sämtlichen Gerichten kann man vorneweg folgendes sagen: Jeder Teller wurde mit viel Liebe zum Detail angerichtet. Das Auge isst bekanntlich mit und da holt das Myle eine sehr hohe Punktzahl. Hans war mit den Randen nicht so happy. Das Gericht war nach seinem Gaumen, sehr fad und schmeckte nach fast nichts, leider. Randen sind bekanntlich, nicht sehr geschmacksintensiv. Etwas mehr Würze hätte dem Gericht gutgetan. Die übrigen Gerichte fanden Hans & Paul gut, vermissten aber, auch bezogen auf den Preis, ein gewisses Mehr an Raffinesse und auch in der Menge, hätte es «äs bitzeli Meh» sein dürfen.


Fazit:

Das Myle liegt im Trend mit seiner vegetarischen und sehr lokalen Karte. Übrigens: Die Lieferanten sind in einem Einzugsgebiet im Radius von 100 Kilometer. Dafür zollen wir dem Myle-Team grossen Respekt.Diese Herausforderung muss zuerst mal angenommen und auch gemeistert werden. 10 von 10 Punkte dafür. Auch die Einrichtung, eher auf das Minimum reduziert, liegt aktuell bei vielen Restaurants im Trend. Uns hat es grundsätzlich gefallen, aber etwas «heimeliger» dürfte es nach unserem Gusto sein. Die Speisen sind toll angerichtet, waren gut aber haben uns nicht aus den Socken gehauen. Sorry, liebe Claudia Salzmann , auf den Nachtisch haben wir, trotz deinem Schwärmen, verzichtet. Grund: Die Badisaison steht schon von der Türe.


We wish:

Bei diesen Preisen: Etwas mehr Quantität (und beim einten oder anderen Gericht auch die Finesse) für die hungernden Mägen von Hans & Paul.


We like:

Das Myle setzt mit dem Einzugsgebiet der Lieferanten ein klares Statement zur Regionalität. Was auch seinen Preis hat. Dessen sind wir uns bewusst.


Rechnung:

2x Cola Zero, CHF 9.60

Hahnenwasser, CHF 8.00

Rande, Blumenkohl, Rauch, CHF 20.00

Ei, Spitzkohl, Schwarzer Tee, CHF 18.00

Kartoffel, Schwarzwurzel, Wirsing, CHF 28.00

Bouillabaise Risotto, CHF 28,00


Danke, liebes Myle für das Offerieren des Kaffees.

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