• Paul

The Beef – Steakhouse & Bar, 4. November 2020

Aktualisiert: Nov 19

Das Jahr neigt sich allmählich dem Ende zu. Die Tage werden kürzer und die winterliche Kälte kehrt in Berns Gassen ein. Und Covid-19 hat die Berner Gastronomie leider fest im Würgegriff. Schutzkonzepte wurden hochgefahren, um den Gästen ein bestmögliches Restauranterlebnis zu ermöglichen. So auch im Beef an der Kramgasse 74. Das Steakhouse hat seine Räumlichkeiten auf die zusätzlichen Schutzbestimmungen getrimmt.


Der Name ist bei The Beef – Steakhouse & Bar Programm. Im Beef dreht sich alles um feinste Cuts vom Rind. Aber nicht nur, im Parterre im hinteren Bereich befindet sich eine wuchtige Bar aus Holz und grosszügigen Sitzecken. Die Screens und Sportvitrine runden das Sportbar-Ambiente ab. Die enge Verbundenheit zum SCB ist nicht übersehbar. Die Barkarte bietet eine schöne Bierauswahl an. Und wenn es mal was «härteres» sein darf, der kommt hier nicht zu kurz. Paul musste auf Hans warten, der steckte noch in der Rushhour fest. Beste Gelegenheit für ein Apéro an der Bar. Das Mattemodi wurde mir wärmstens empfohlen. Der Drink hat eine Farbe wie ein Eisberg. Der Mix besteht aus Matte Gin, Limettensaft, Gingerale und Curaçao. Ein richtiger Appetitanreger, was im Beef sehr zu empfehlen ist.

Der reservierte Tisch befand sich im ersten Stock. Das Konzept des Restaurants wird bis in kleinste Detail durchgezogen. Da wurde hervorragende Arbeit geleistet. Nach einer gewissen Zeit hat der Besucher das Gefühl irgendwo in der USA oder Kanada in einem Steakouse zu sitzen.

Dave war für unser leibliches Wohl verantwortlich. Nach dem reichen der Speisekarte ist er bereits mit grossem Geschütz aufgefahren. Der Italiener hat einen Grappawagen, das Beef hat eine fahrende Fleischtheke. Nun heisst es für Hans & Paul aus dem vielfältigen Angebot was auszuwählen. Das war gar nicht so einfach. Gut hat man einen Dave, der hat uns gekonnt beraten. Besonders ans Herz gelegt hat er uns ein niedliches am knochengereiftes Tomahawk-Steak mit einem Bruttogewicht von 1.2 Kilogramm. Ja! Das ist definitiv zu viel für zwei Personen. Ausser es sitzen zwei Hulk’s am Tisch. Aber für das gibt es eine Lösung. Den Rest wird einem in der Alufolie mit nach Hause gegeben. Also besser immer mit einer Tasche im Beef einkehren.

Das XXL-Stück verschwand in der Küche und wir erhielten postwendend die Vorspeise gereicht. Hans hat die Kürbissuppe geordert und Paul stiess der Blattspinat mit Lenker Blaukäse ins Auge. Ist zwar eine Beilage, lässt sich aber sehr gut als Vorspeise ordern. Auf die fleischigen Vorspeisen haben wir vorsorglich verzichtet. Schliesslich wird ein Monsterstück in der Küche zubereitet. Schon die Vorspeisen machten Lust auf mehr. Sie waren ein kulinarisch optimaler Start in den ereignisreichen Restaurant-Besuch.

An diesem Abend haben wir nicht mit Iris Zuber, der Gerantin vom Beef, gerechnet, die uns mit zwei zusätzlichen Vorspeisen überraschte. «Wir müssen die unbedingt probieren, das sind die neusten Küchenkreationen» meinte sie und schon kam Dave mit den Vorspeisen um die Ecke. Das eine Schmankerl waren Shrimps mit Oliven, Zitrone, Tomaten serviert mit Chnoblibrot und das andere ein Onsen-Ei umringt von feinstem gegarten Wagyu Rindfleisch. Beide Vorspeisen waren teuflisch gut. Natürlich nicht gerade was leichtes, aber schliesslich sind wir ja in einem Steakhouse, da wird Währschaft gekocht. In den Gedanken waren wir beim Tomahawk und uns wurde es allmählich angst und bange, wie viel wir vom Steak noch verdrücken können. Und da kommt es! Auf einem grossen Teller serviert. Fix fertig vom Knochen getrennt und feinsäuberlich in Tranchen geschnitten.

Wir liessen und natürlich nicht Lumpen und haben dazu «Härdöpfugratin» und Frenchfries geordert. Frei nach dem Motto «wenn schon, dann richtig». Das Fleisch haben wir Medium bestellt und es wurde Medium geliefert. Nun was soll man sagen; es war super-lecker-schmecker. Feinstes Fleisch auf die Garstufe gemacht, wie wir es wollten. Nach der zweiten Tellerrunde war dann endgültig Schluss. Etwas blieb übrig, zu unserem Erstaunen gar nicht mehr so viel. Die Beilagen verzückten unseren Gaumen ebenfalls. Der Gratin war ordentlich abgeschmeckt und die Kartoffeln waren genau richtig lang im Ofen und auch die Fries wussten zu gefallen. Unsere Geschmacksnerven waren an diesem Abend im Dauerhoch.

Auf ein Dessert wurde verzichtet.


Fazit Das Beef ist durch und durch ein Steakhouse ohne Kompromisse. Ein Restaurant, das sich vollends auf die perfekte Zubereitung von besten Stücken vom Rind spezialisiert hat. Die Karte bietet für den Fleischliebhaber die Cuts an, die man nicht so einfach bekommt. Und mit dem hauseigenen Dryager Reifekühlschrank veredeln sie ihre Stücke selber und können so in den Reifeprozess selber eingreifen. Sämtliche Gerichte zauberten uns ein Lächeln auf das Gesicht, es war ein Genuss und eine grosse Freude für unseren Gaumen. Als Gast fühlt man sich, auch in der Corona-Zeit, sehr wohl und gut aufgehoben. Im ganzen Lokal herrscht eine Feel-Good Athmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Und die gemütlichen Sitzgelegenheiten unterstützen dies vorzüglich.


We like Das Look & Feel des Restaurants ist top. Hier wird rundum das Ambiente eines gediegenen Steakhouse vermittelt. Die fahrende Fleischtheke ist ein Eyecatcher. Der hauseigene Dryager rundet das Ganze ab. Was gefällt, dass auf heimische Lieferanten Wert gelegt wird.


We wish Wir fragten uns, ob es nötig ist, eine grosse Auswahl an Menus anzubieten. Hier hat der Gast effektiv die Wahl der Qual. Man kann sich fast nicht entscheiden. Vielleicht wäre hier weniger mehr.

Dank Einen besonderen Dank geht an Iris Zuber. Vielen lieben Dank für die kulinarischen Überraschungen. Und ein Dankeschön an die BänerBeizer, dass ihr die Rechnung übernommen habt. Merci Dave für die vorzügliche Beratung und den Service. Da gehen beide Daumen bis in den Himmel!


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